Checks in Apotheken:
gesunde Lösung ohne Nebenwirkungen
Täglich besuchen über 300000 Kunden und Patienten Apotheken. Nicht selten hört die Apothekerin oder der Apotheker Fragen zu den Apothekentarifen. Mit den Checks bezahlen Sie für Ihre Sicherheit, denn: der Apotheker überprüft Ihr Rezept, er kontrolliert, ob sich die Medikamente, die Sie einnehmen nicht gegenseitig negativ beeinflussen und hält falls nötig Rücksprache mit Ihrem Arzt. Ihre Apotheke überwacht Risiken und vermindert Nebenwirkungen.
Seit 2001 bezahlt man den Apotheker mit Tarifen, ein Instrument, das Ihre Sicherheit als Patient garantiert und den Kostenanstieg im Gesundheitswesen eindämmt. Auch aus finanzieller Sicht ein Erfolgsrezept: in sechs Jahren konnten über 750 Millionen Franken gegenüber dem herkömmlichen Abrechnungssystem (Margensystem) eingespart werden.
Ihr Nutzen? Seit es die Tarife gibt, haben die Apothekerleistungen keinen Franken Prämienwachstum verursacht, obwohl Medikamente immer teurer geworden sind. Damit Sie sich noch leichter darüber ein Bild machen können, was hinter den Tarifen steckt, hier einige Details.
Bei welchen Medikamenten werden die Tarife angewendet? Die Tarife werden ausschliesslich bei hoch wirksamen, rezeptpflichtigen und kassenzulässigen Medikamenten verrechnet. Mit den Tarifen bezahlt der Patient den Lohn des Apothekers. Seit es die Tarife gibt, ist sein Einkommen gleich geblieben, da die Tarife immer gleich hoch sind, unabhängig vom Medikamentenpreis, der laufend gestiegen ist.
Wie hoch sind die Kosten der beiden Tarife? Medikamenten-Check: Der Tarif für den Medikamenten-Check beträgt Fr. 4.30 pro verordnetes Medikament (und damit gleich viel wie die bisherige Apothekerpauschale). Sind auf einem Rezept mehrere verschiedene Medikamente verschrieben, gilt der Tarif für jedes einzelne. Falls der Arzt vom gleichen Medikament mehrere Packungen verordnet, wird der Tarif aber nur ein Mal verrechnet.
Bezugs-Check: Der Tarif für den Bezugs-Check beträgt Fr. 3.25 pro Einkauf, unabhängig davon, wie viele Medikamente und Packungen bezogen werden. Der Bezugs-Check ersetzt die bisherige Patientenpauschale von Fr. 9.20, die pro Quartal und Apotheke verrechnet wurde.
Welchen Nutzen habe ich als Patient von diesen Tarifen? Die Tarife stellen sicher, dass für Ihre Sicherheit als Patientin und Patient gesorgt ist und dadurch die Versicherungskosten nicht steigen.
Kann ich auf den Medikamenten- oder Bezugs-Check verzichten?
Nein. Bei Behandlungsfehlern mit Medikamenten haftet der Apotheker. Deshalb gehören Kontroll- und Beratungsleistungen zur Berufspflicht.
Weshalb muss ich in der Apotheke für etwas bezahlen, das der Arzt schon gemacht hat?
Der Arzt ist zuständig für die Diagnose und die Wahl der Therapie. Zwar hat auch er die Pflicht, über mögliche Risiken von Medikamenten aufzuklären. Doch für eine vertiefte Kontrolle und Beratung bei Medikamenten ist der Apotheker zuständig, der auf diesem Gebiet Experte ist. Deshalb muss der Apotheker oder die Apothekerin die ärztliche Verordnung gründlich prüfen.
Dank den Tarifen, die unabhängig vom Preis des Medikaments sind, haben die Apothekerin und der Apotheker kein Interesse daran, Ihnen möglichst teure Medikamente abzugeben. Sie haben für Sie günstigere Generika. Die Tarife bleiben immer gleich. Ihr Vorteil: Die Beratung ist neutral, produktunabhängig und das Apothekenteam kann dadurch erst noch ein möglichst genau passendes Medikament heraussuchen, ohne von falschen Anreizen verleitet zu werden.
Die Dienstleistungen in Kürze:
Mit einer genauen Rezeptüberprüfung sorgt der Apotheker für Ihre Sicherheit.
Der Apotheker informiert Sie über mögliche Nebenwirkungen.
Dank einem Patientendossier kann der Apotheker Wechselwirkungen zwischen gleichzeitig eingenommenen Medikamenten erkennen und Sie vor Gefahren schützen.

